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Rückblick Saison 2009/ 2010

Zu Beginn der vergangenen Saison standen gleich zwei vorentscheidende Partien zur Standortbestimmung an: im ersten Spiel konnte der VfL III ein Unentschieden gegen Oberboihingen I erkämpfen, im darauffolgenden hagelte es eine unerwartet deutliche 1:9 Niederlage beim Titelfavoriten in Nabern. Bei den übrigen Vorrundenbegegnungen musste man sich nur noch Aichtal und - etwas unerwartet – Oberboihingen II geschlagen geben, alle anderen Spiele konnte das Team um Mannschaftsführer Franz Glöckner für sich entscheiden. Unter dem Strich bedeutete dies zur Winterpause 11:7 Punkte und einen vierten Platz - respektabel wenn man bedenkt, dass in sieben Partien Ergänzungsspieler aus der vierten und fünften Mannschaft zum Einsatz kamen.

Zur Rückrunde kam mit Eric Kazak Verstärkung aus der zweiten Mannschaft ins Team, doch bei den Spitzenspielen in Oberboihingen, gegen Nabern und gegen Aichtal (hier wieder stark ersatzgeschwächt) musste der VfL III dennoch dem jeweiligen Gegenüber zum Sieg gratulieren. Auch die kämpferischen Hochdorfer behielten einen Punkt aus der Partie bei sich. Mit viel Spaß beim Sport und einem sehr guten Teamgeist schaffte es die junge Truppe um Senior Peter Schuler, alle übrigen Begegnungen erfolgreich abzuschließen, nicht zuletzt dank der Bereitschaft mehrerer Spieler aus den nachfolgenden Mannschaften, bei Personalengpässen kurzfristig einzuspringen. Den Nabernern gelang es schließlich mit nur einer Saisonniederlage in Oberboihingen, die schon länger anvisierte Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Bezirksliga unter Dach und Fach zu bringen. Etwas abgeschlagen am Tabellenende mussten die beiden Teams aus Kemnat und Musberg II leider absteigen, der VfL III erreichte wie schon im letzten Jahr einen guten vierten Platz.

Ausblick Saison 2010/2011

  

Die neue Saison beginnt personell leider etwas geschwächt für den VfL III. Wir bedauern sehr, auf Eric Kazak verzichten zu müssen, dessen Formkurve in der Rückrunde wieder steil nach oben zeigte. Für ihn steht im Studium das Diplomsemester an, und so hat er sich entschlossen, in der wenigen zur Verfügung stehenden Zeit die aufgestiegene junge erste Herrenmannschaft des TSV Jesingen, die er schon längere Zeit trainiert, in der Kreisliga zu unterstützen. Wir wünschen ihm viel Erfolg.

In die Bezirksklasse sind mit dem TV Reichenbach, dem TSV Sielmingen, der TG Nürtingen und dem SV Nabern II vier Mannschaften von unten aufgestiegen, da Oberensingen aus der Bezirksliga bis in die Kreisliga zurückgezogen hat. Bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Teams bewähren. Die Nürtinger haben jedenfalls den direkten Wiederaufstieg geschafft, wobei Matthias Schorradt die gesamte Saison in der Kreisliga ungeschlagen blieb.

Der TSV Oberboihingen I dürfte 2010/2011 die Meisterschaft ins Auge gefasst haben. In der zweiten Mannschaft mit Petr Lamac aus Tschechien verstärkt, wird sich in der Rückrunde aufgrund der neuen Regelsituation sicherlich eine noch stärkere erste Mannschaft ergeben. Aber auch der VfL III braucht sich nicht zu verstecken. Gestärkt durch das gemeinsame Trainingslager im Kleinwalsertal sollten wir gut gerüstet sein, um im vorderen Tabellendrittel mitspielen zu können.

 Nr. 1

 

Steffen Stoll, 32 Jahre, Versicherungsfachwirt, Diplom Sport- u. Fitnesstrainer

Unser Spielertrainer schaffte es in der vergangenen Saison erneut, im Prinzip ohne Training mit 17:9 eine hoch positive Bilanz am vorderen Paarkreuz zu erspielen. Unter anderem war er einer von nur zwei Spielern in der ganzen Saison, die Sorin Cauri bezwingen konnten. Auch bei Einsätzen in der zweiten Mannschaft schnitt er positiv ab und konnte dank seiner Fitness und seinem druckvollen Angriffsspiel wertvolle Punkte für die eigene Mannschaft holen. Seit April ist Steffen nun glücklicher Papa und so hoffen wir, dass ihn sein Töchterchen Finja neben Beruf und sonstigen sportlichen Engagements (z. B. als Skilehrer oder Schwimmtrainer) nicht zu viel Zeit und Nerven kostet, damit er weiterhin so oft und erfolgreich für den VfL an die Platte gehen kann.

Nr.2

 
Franz Glöckner, 34 Jahre, Architekt

Seine erste Saison nach seiner langjährigen Spielpause meisterte Franz mit Bravour. Er spielte wie wenn er nie pausiert hätte. In der Vorrunde stand eine sagenhafte 13:0 am hinteren Paarkreuz zu Buche und in der Rückrunde eine nicht viel Schlechtere mit 9:4- allerdings nun im mittleren Paarkreuz. Zudem stellte er mit Jörg das beste Doppel der gesamten Bezirksklasse. Seine überlegte Spielweise sowie seine Rückhand stellten und stellen jeden Gegner vor ein Rätsel. Gestärkt von der Hochzeit mit seiner zukünftigen Anja im September 08 wird Franz auch in der neuen Spielzeit ein fleißiger Punktesammler und wichtiger Rückhalt für sein Team sein.

Nr.3


Jörg Herrmann, 38 Jahre, Zahnarzt

Jörg war in der letzten Saison sowohl im vorderen als auch im mittleren Paarkreuz im Einsatz und kam schlussendlich auf eine fast ausgeglichene Bilanz, spielt nun aber aufgrund des schlechteren Punkteverhältnisses hinter Franz an Nummer 3. Unser Zahnarzt im Team ist jedoch nicht nur an der Tischtennisplatte aktiv: Seine zweite sportliche Leidenschaft ist das Golfspielen (Handicap 10,8). Ansonsten nimmt Jörg im Rahmen einer Wette schon mal die Strapazen eines Marathonlaufs auf sich. Der lustige Enddreißiger feiert aber auch immer noch so gerne wie früher. Beim Tischtennis zeigt sich seine Fitness durch sein laufintensives Spiel aus der Halbdistanz, mit dem er in der bevorstehenden Runde sicherlich wieder eine harte Nuss für viele sein wird.

 
Nr. 4


Holger Schäffer, 32 Jahre, Berufsschullehrer

Der Pädagoge in den Reihen des VfL ist einer der trainingsfleißigsten Spieler. Holger verfügt über ein umfangreiches Schlagrepertoire mit druckvollen Topspins sowie Flipbällen auf der Vorhand- wie Rückhandseite. Im Training behält er immer wieder gegen vermeintlich stärkere Vereinskameraden die Oberhand, kann die dafür notwendige Lockerheit aber nicht unbedingt in den Punktspielen zeigen. Dort hadert er des öfteren teils lautstark mit sich oder dem Gegner, anstatt sich auf sein Spiel zu konzentrieren – und vergibt damit manchmal die möglichen Siegchancen. Gelingt es ihm zukünftig, sich mehr auf die eigenen Stärken zu besinnen, so wird der vierfache Papa seine spielerischen Fähigkeiten auch noch besser in die entsprechenden Ergebnisse umsetzen können.


Nr. 5


Peter Schuler, 74 Jahre, TT-Profi im Ruhestand

Unser Senior im Team spielt immer noch sehr erfolgreich, nicht zuletzt dank seiner häufigen Trainingsbeteiligung und üppigen Materialauswahl, die er stets in der Sporttasche mit sich führt. Manch junger Spieler wundert sich zunächst über solch einen Oldie jenseits des Netzes, muss aber wenig später zum Sieg gratulieren. Denn Peters Schnittwechsel mit der Rückhand und unerwartete Vorhand-Schussbälle stellen nicht nur die jungen Heißsporne vor eine Herausforderung. Wir wünschen dem begeisterten Hundehalter und Kakteenliebhaber, dass er gesundheitlich fit bleibt und weiterhin so erfolgreich für den VfL auf Punktejagd gehen kann. Lobenswert ist sein fortwährendes Engagement in der Jugendarbeit, bei der er nach wie vor die jüngeren Übungsleiter tatkräftig unterstützt.


Nr. 6


Marcel Braun, 28 Jahre, Student

Marcel war etwas unzufrieden mit seinem persönlichen Abschneiden in der letzten Runde, und dies zu Recht. Er hat sich aufgrund der zeitlichen Belastung des Lehramtsstudiums im Tischtennis deutlich unter Wert verkauft. So konnte er sein Angriffsspiel mit teils unvermittelten Schussbällen nicht wie in der Vergangenheit umsetzen und musste sich öfters dem Gegenüber geschlagen geben. Nun hat der Bayernfan aber wieder mehr Zeit fürs Training und wird seine Ergebnisse mit Sicherheit deutlich verbessern können; als Doppel 3 zusammen mit Peter ist er ohnehin ein sicherer Punktelieferant für die Mannschaft. Unser Student ist lizenzierter C-Trainer und setzt sich seit Jahren in der Jugendarbeit ein. Doch auch für spontane Unternehmungen nach einem Punktspiel ist Marcel immer zu haben.


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