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Rückblick Saison 2008/ 2009 Die vergangene Vorrunde begann etwas durchwachsen für den VfL III. So standen nach einem Sieg gegen Musberg II und Niederlagen gegen Wendlingen III, Unterboihingen II und Nabern zwischenzeitlich 2:6 zu Buche. Doch die Mannschaft raffte sich auf und holte aus den nächsten vier Partien sieben Punkte, die allerdings nur durch zwei Spielverlegungen möglich wurden. Denn die Personalsituation mit häufigen Spielerausfällen war etwas chaotisch. Mangelnde Kommunikation unterstützte diesen Missstand noch, der schließlich in zwei kampflos abgegebenen Punkten gegen Aichtal sein Ende fand. Ausblick Saison 2009/2010: Die kommende Saison in der Bezirksklasse wird aufgrund der Veränderungen sicherlich wieder spannende Begegnungen zeigen. Mit dem TSV Oberboihingen als Absteiger aus der Bezirksliga sowie den drei Aufsteigern TSV Oberboihingen II, TV Kemnat und TTF Neckartenzlingen II kommen vier neue Mannschaften in die Klasse. Aber auch die bisherigen Teams haben sich zum Teil verstärkt, so z.B. der TV Unterboihingen mit Tim Scheufler (vorausgesetzt er spielt) und Rainer Braun aus der ehemaligen ersten Mannschaft, der TV Hochdorf mit Mark Matyba und der SV Nabern mit Sven Körner. Dieser peilt mit seinem neuen Verein nun bestimmt den Aufstieg an, der in Nabern zwar schon länger ersehnt ist, aber letzte Runde durch den glatten Durchmarsch des TSV Wendlingen III erneut zunichte gemacht wurde. Der VfL III dürfte es hingegen in der kommenden Spielzeit angesichts des internen „Aufstiegs“ von Jungtalent Simon Gessner etwas schwerer haben als bisher, auch weil unsere Nummer 1 Steffen Stoll im April stolzer Papa geworden ist und so abseits der Tischtennisplatte nun noch mehr gefordert wird. Mithilfe einer guten Vorbereitung und dem Besinnen auf die eigenen Stärken sollte es für den VfL III jedoch möglich sein, wiederum eine Mittelfeldplatzierung ins Visier zu nehmen. Nr. 1 Steffen Stoll, 32 Jahre, Versicherungsfachwirt, Diplom Sport- u. Fitnesstrainer Unser Spielertrainer schaffte es in der vergangenen Saison erneut, im Prinzip ohne Training mit 17:9 eine hoch positive Bilanz am vorderen Paarkreuz zu erspielen. Unter anderem war er einer von nur zwei Spielern in der ganzen Saison, die Sorin Cauri bezwingen konnten. Auch bei Einsätzen in der zweiten Mannschaft schnitt er positiv ab und konnte dank seiner Fitness und seinem druckvollen Angriffsspiel wertvolle Punkte für die eigene Mannschaft holen. Seit April ist Steffen nun glücklicher Papa und so hoffen wir, dass ihn sein Töchterchen Finja neben Beruf und sonstigen sportlichen Engagements (z. B. als Skilehrer oder Schwimmtrainer) nicht zu viel Zeit und Nerven kostet, damit er weiterhin so oft und erfolgreich für den VfL an die Platte gehen kann. Nr.2 Seine erste Saison nach seiner langjährigen Spielpause meisterte Franz mit Bravour. Er spielte wie wenn er nie pausiert hätte. In der Vorrunde stand eine sagenhafte 13:0 am hinteren Paarkreuz zu Buche und in der Rückrunde eine nicht viel Schlechtere mit 9:4- allerdings nun im mittleren Paarkreuz. Zudem stellte er mit Jörg das beste Doppel der gesamten Bezirksklasse. Seine überlegte Spielweise sowie seine Rückhand stellten und stellen jeden Gegner vor ein Rätsel. Gestärkt von der Hochzeit mit seiner zukünftigen Anja im September 08 wird Franz auch in der neuen Spielzeit ein fleißiger Punktesammler und wichtiger Rückhalt für sein Team sein. Nr.3 Der Pädagoge in den Reihen des VfL ist einer der trainingsfleißigsten Spieler. Holger verfügt über ein umfangreiches Schlagrepertoire mit druckvollen Topspins sowie Flipbällen auf der Vorhand- wie Rückhandseite. Im Training behält er immer wieder gegen vermeintlich stärkere Vereinskameraden die Oberhand, kann die dafür notwendige Lockerheit aber nicht unbedingt in den Punktspielen zeigen. Dort hadert er des öfteren teils lautstark mit sich oder dem Gegner, anstatt sich auf sein Spiel zu konzentrieren – und vergibt damit manchmal die möglichen Siegchancen. Gelingt es ihm zukünftig, sich mehr auf die eigenen Stärken zu besinnen, so wird der vierfache Papa seine spielerischen Fähigkeiten auch noch besser in die entsprechenden Ergebnisse umsetzen können. Unser Senior im Team spielt immer noch sehr erfolgreich, nicht zuletzt dank seiner häufigen Trainingsbeteiligung und üppigen Materialauswahl, die er stets in der Sporttasche mit sich führt. Manch junger Spieler wundert sich zunächst über solch einen Oldie jenseits des Netzes, muss aber wenig später zum Sieg gratulieren. Denn Peters Schnittwechsel mit der Rückhand und unerwartete Vorhand-Schussbälle stellen nicht nur die jungen Heißsporne vor eine Herausforderung. Wir wünschen dem begeisterten Hundehalter und Kakteenliebhaber, dass er gesundheitlich fit bleibt und weiterhin so erfolgreich für den VfL auf Punktejagd gehen kann. Lobenswert ist sein fortwährendes Engagement in der Jugendarbeit, bei der er nach wie vor die jüngeren Übungsleiter tatkräftig unterstützt. Marcel war etwas unzufrieden mit seinem persönlichen Abschneiden in der letzten Runde, und dies zu Recht. Er hat sich aufgrund der zeitlichen Belastung des Lehramtsstudiums im Tischtennis deutlich unter Wert verkauft. So konnte er sein Angriffsspiel mit teils unvermittelten Schussbällen nicht wie in der Vergangenheit umsetzen und musste sich öfters dem Gegenüber geschlagen geben. Nun hat der Bayernfan aber wieder mehr Zeit fürs Training und wird seine Ergebnisse mit Sicherheit deutlich verbessern können; als Doppel 3 zusammen mit Peter ist er ohnehin ein sicherer Punktelieferant für die Mannschaft. Unser Student ist lizenzierter C-Trainer und setzt sich seit Jahren in der Jugendarbeit ein. Doch auch für spontane Unternehmungen nach einem Punktspiel ist Marcel immer zu haben.
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