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Rückblick Saison 2006 -2007

Da der sofortige Wiederaufstieg nach dem Landesligaabstieg in der Saison 05/06 nicht geklappt hatte, wollten die Mannen um Mannschaftsführer Haiko Trinkle in der letzt jährigen Saison unbedingt Meister werden. Mitfavoriten auf den Titel waren Wendlingen, Plattenhardt und vor allem Frickenhausen, die den ehemaligen Bundesligaakteur Christian Dreher auf Position 1 aufgeboten haben. Da dieser jedoch nicht zum Einsatz kam und Wendlingen zu Beginn überraschend einige Punkte abgab, entwickelte sich zwischen dem VfL und dem TSV Plattenhardt ein Zweikampf um die Tabellenspitze.

Unter keinem guten Vorzeichen stand das entscheidende Vorrundenspiel beim TSV Plattenhardt. Erik Kazak konnte aus privaten Gründen nicht spielen. Von der 3. Mannschaft, die zeitgleich ebenfalls spielte, konnte kein Ersatz gestellt werden. So wurde im hinteren Paarkreuz Franz Glöckner eingesetzt, der seit mehreren Jahren kein Pflichtspiel mehr bestritten hatte. „Franzl“ gewann ein Einzel und auch das Doppel an der Seite von Rene Zimmermann und hatte so einen großen Anteil am 9:6 Auswärtserfolg. Eine kleine Sensation. Beide Teams gaben dann in der Vorrunde keine Punkte mehr ab, so dass der VfLII mit einem dünnen Polster von zwei Punkten auf dem ersehnten Platz an der Sonne überwinterte. Anfang März 2007 herrschte dann Klarheit über die Meisterschaft. Da Plattenhardt tags zuvor gegen Wendlingen mit 7:9 verlor, hatten die Gäste nur mit einem Auswärtssieg gegen den VfL noch eine Chance auf die Meisterschale. Allen Beteiligten war jedoch schnell klar, dass es an diesem Tag nur einen Sieger geben konnte und der kam aus Kirchheim. Vor zahlreichen Fans wurden die Filderstädter mit 9:2 abgefertigt!

Nach dieser Klatsche brach der TSV Plattenhardt total ein und wurde am Ende sogar noch von Wendlingen auf den 3. Tabellenplatz verdrängt. Ganz anders die VfL Akteure, die sich nur einen Ausrutscher gegen Neckartenzlingen leisteten und am Ende mit 6 Punkten Vorsprung souverän und verdient Meister der Bezirksliga und damit Aufsteiger in die Landesliga wurden.

Vorschau Saison 2007/2008

Nachdem der Aufstieg letztendlich souverän gemeistert wurde steht nun die neue Herausforderung in der gut besetzten Landesliga an. Verstärkt durch Kai Thalheim aus der ersten Mannschaft und mit nun acht Spielern am Start geht man verhalten optimistisch ans Werk. Martin Hummel wird wie in der vergangenen Saison aufgrund seines Hausbaues und seines Nachwuchses wieder als Teilzeitkraft vertreten sein. Kai wird als zweifacher Familienvater quasi seinen Gegenpart übernehmen. Auch auf den Einsatz von Steffen Stoll wird Kapitän Haiko Trinkle bei Bedarf dankbar zurückgreifen. Es werden sicherlich wieder die ersten Spiele über den Verlauf der Saison entscheiden, da ein guter Start bekanntlich immer Selbstvertrauen gibt.

Mit Jürgen Raichle hat man eine Nummer 1 mit genügend Landesliga Erfahrung. Dasselbe gilt für Michael Kleefeldt, der schon des Öfteren in der ersten ausgeholfen hat. Kai Thalheim und Haiko Trinkle ist es zuzutrauen, dass sie eine gute Bilanz am mittleren Paarkreuz spielen und mit Rene Zimmermann hat man einen sehr guten Spieler am hinteren Paarkreuz. Erik Kazak wird nach anfänglichen Schwierigkeiten in der letzten Runde nun auch befreiter aufspielen und seine Form finden. Was die Doppel betrifft, wird man sich sicher noch die eine oder andere Variation ausprobieren und schauen wer dann mit wem am besten harmoniert.

Alles in allem kann man gespannt sein, wie sich die Reserve dieses Jahr aus der Affäre zieht. Mit dem nötigen Fleiß und ein bisschen Glück sollte es viel Spaß machen.

Nr. 1

Jürgen Raichle, 42 Jahre, Bausparberater


Jürgen gehört seit der Jugendzeit zum Verein und ist der dienstälteste Akteur in der VfL-Reserve. Der junge Familienvater spielt seit Jahren im vorderen Paarkreuz konstante Leistungen, was u.a. mit seinem großen Ehrgeiz, der Motivation und dem intensiven regelmäßigen Training zu erklären ist. Der berufliche Erfolg gibt ihm wohl dem notwendigen Rückenwind, um immer wieder an seine Leistungsgrenzen gehen zu können.

Auch abseits der Sporthalle ist er fast bei jedem Event dabei umd gibt am der Seite unserer "jungen Wilden"
auch immer noch kräftig Vollgas.

Nr. 2

Haiko Trinkle,  32 Jahre, Unternehmensberater


Unser Mannschaftsführer hat in der vergangenen Rückrunde durch die vorzeitige Heimreise unseres Bransilianers die Gunst der Stunde voll ausgenutzt, als er ins vordere Paarkreuz vorgerückt ist. Er konnte etablierte und namhafte Spitzenspieler schlagen und somit wichtige Zähler gegen den Abstieg einfahren. Der sympathische Linkshänder ist durch sein kontrolliertes beidseitiges Angriffsspiel auch zu einem unverzichtbaren Doppelspieler beim VfL herangewachsen.

Neben dem Organisieren von "Feschtle" und anderen Highlights abseits der Sporthallen findet unser Vergnügungswart auch selbst neben beruflicher Belastung immer wieder Zeit fürs Training. Nur so kann er seinem hohen Anspruch an sich selber gerecht werden.

Nr. 3


Simon Gessner, 14 Jahre, Schüler

Mit dem erst 13- jährigen Simon ist es dem VfL gelungen eines der größten Talente im Schülerbereich Baden- Württembergs vom Nachbarverein TSV Jesingen in die Teckstadt zu holen. Vergangene Saison spielte Simon in der Bezirksliga Jungen U 18 und erspielte sich eine Traumbilanz von 27:1 (!) am vorderen Paarkreuz. Zudem kann er bereits auf zahlreiche Erfolge auf Bezirks- und auch auf Verbandsebene zurückblicken. Auf dem Papier ist Simon die Nummer 3, wird aber dennoch nahezu alle Spiele am vorderen Paarkreuz absolvieren. Das Potential dafür ist in jedem Fall vorhanden. Gute Aufschlage, enormer Trainingsfleiß sowie eine hervorragende Technik und Beinarbeit sind seine Markenzeichen. Für die kommende Spielzeit wünschen wir Simon, dass er sich schnell in seinem neuen Umfeld einlebt und seine Leistungskurve weiterhin so stark nach oben geht. In naher Zukunft wird er daher mit Sicherheit ein Thema für eine der ersten beiden Mannschaften des VfL sein.

Nr. 4

René Zimmermann,  31 Jahre, Kaufmann


„Zimmi", unser lebenslustiger Jugendleiter, konnte einen weiteren Schritt noch Vorne machen und besonders im mittleren Paarkreuz der starken Landesliga mit guten Leistungen überzeugen. Mit seinen brandgefährlichen Aufschlägen, seiner aggressiven Vorhand und gefährlichen, kurzen Noppen auf der Rückhand ausgestattet, wird er auch in der neuen Saison für wichtige Punkte sorgen.

 
Besonders lobenswert: sein vorbildliches Engagement bei der Jugendarbeit im Verein, vor allem sein unermüdlicher Fahrdienst. Bleibt nur abzuwarten wie er seinen baldigen 30. Geburtstag übersteht...

Nr. 5

 

Eric Kazak, 30 Jahre, Student Film/Mediendesign


Als letzter Neuzugang für die 2. Manschaft ist Eric mittlerweile sehr gut in die Mannschaft integriert worden. Dies macht sich vor allem bei seinen vielen Siegen in der vergangenen Saison bemerkbar, die er vor Jahren noch bei engem Spielstand hätte abgeben müssen. Mit seinem variablen und sehr sicherer beidseitigen Angriffspiel aus der Halbdistanz wird der sympatische Rheinländer auch in diesem Jahr wieder auf die Punktejagd für den VfL gehen.


Beim Ausarbeiten unseres Saison-Journals kann er zusätzlich zu seinem Studium weitere Erfahrungen sammeln und somit dem Verein einen Bärendienst leisten.

Nr. 6

Martin Hummel, 36 Jahre, Dipl-Ing. Elektrotechnik

Die 2. Mannschaft ist das kinderreichste Team des VfL. Dies ist mit vor allem Martin (und natürlich auch Meggie) zu verdanken. Kehrseite der Medaille ist, das Martin in den letzten Jahren jeweils nur ca. die Hälfte aller Spiele absolvieren konnte. Ohne Zweifel gehört er zu den stärksten Spielern im hinteren Paarkreuz der Landesliga.

Trotz teilweise anderer Selbsteinschätzung, kann Martin gut mit dem „Erfolgsdruck“ umgehen und beweist Jahr für Jahr mit Top-Bilanzen seine Nervenstärke und seine Unersetzlichkeit für den VfL II. Seine Stärken liegen in einem guten Ballgefühl, guten Schnittbällen und Topspins mit viel Effet.

Nr. 7

Kai Thalheim,  35 Jahre, Versicherungsfachwirt

Mit inzwischen wie Martin Hummel ebenfalls drei Kindern (Töchterchen Tia kam im August zur Welt) ist Kai abseits der Platte eingespannt. Vor dieser Runde hat er mitgeteilt, dass er sein TT-Engagement stark zurückschrauben möchte. Für Kai, den leidenschaftlichen Sportler hoffen wir jedoch, dass er Sport und Familie gut unter einen Hut bringt und entsprechend spielen kann.

  

Mit einer hoch positiven Gesamtrunde im mittleren Paarkreuz war Kai maßgeblich am guten letzt jährigen Abschneiden der 2. Mannschaft beteiligt. Wenn er seine gelegentlichen Konzentrationslücken reduzieren kann und sein aggressives Angriffspiel konsequent umsetzt, ist er für jeden Spieler ein unangenehmer Gegner, der nur schwer zu bezwingen ist.


Mit freundlicher
Unterstützung von: